Zurückgelegte Strecke: ca. 1.050 km über zwei Tage (Gardasee → über die Alpen → Goch)
Start: Gardasee (Italien)
Ziel: Goch (Deutschland)
Route: Gardasee → Österreich → Deutschland → Niederrhein
Alles Schöne hat ein Ende – und für uns beginnt es am Gardasee. Von hier geht es nur noch in eine Richtung: nach Hause. Über 1.000 Kilometer liegen zwischen dem türkisen See und Goch, und die fahren wir in zwei Etappen.
Der schönste Teil kommt gleich am Anfang: die Alpenüberquerung. Vom mediterranen Süden hinauf über die Pässe und durch die Täler Österreichs, mit schneebedeckten Gipfeln am Horizont, während unten am See eben noch Sommer war. Dieser Übergang – von Palmen und Zitronen zu Alpenkühen und kühler Bergluft an einem einzigen Tag – ist noch mal ein echtes Roadtrip-Erlebnis.
Dann rollen die Kilometer: durch Deutschland, den Autobahnen entlang, immer weiter nach Norden, bis die Landschaft flacher, vertrauter, heimatlicher wird. Und schließlich, am Ende von Tag 26, taucht das Ortsschild auf, das am Anfang der Reise noch der Startpunkt war: Goch.
26 Tage. Über 9.000 Kilometer. Neun Länder. Ein Bus, der alles mitgemacht hat, und eine Truppe, die zusammen mehr erlebt hat als in einem ganzen Jahr. Man steigt aus, es ist seltsam still, und man weiß: Das war nicht einfach ein Urlaub. Das war der Trip. Und irgendwo im Kopf beginnt sofort die Frage: Wann fahren wir wieder los?
Sightseeing & Tipps
Alpenüberquerung. Die Fahrt vom Gardasee nach Norden führt klassischerweise über den Brenner (Autobahn, mautpflichtig mit Vignette bzw. Brenner-Maut) oder über das Ötztal und den Fernpass. Wer Zeit hat, sollte für einen Zwischenstopp einplanen – die Ötztaler Alpen in Tirol sind ein Erlebnis für sich (Rafting, Bergbahnen, Wandern).
Innsbruck. Auf dem Weg durch Tirol lohnt ein Stopp in Innsbruck – die Altstadt mit dem Goldenen Dachl, umringt von hohen Bergen, ist ein perfekter Punkt zum Beine vertreten.
Zwischenübernachtung. Bei so einer langen Heimstrecke lohnt eine Nacht auf halbem Weg (z. B. Raum Tirol, Bodensee oder – wie bei uns – im Rheintal um Koblenz), statt alles in einem Rutsch durchzuprügeln. Ausgeruht ankommen ist mehr wert als ein paar Stunden gespart.
Praktisch für die Rückfahrt. Für Österreich braucht man die Vignette (Pickerl); zusätzlich sind einige Strecken (Brenner, Tunnel) extra mautpflichtig. Wer den günstigeren Diesel mitnehmen will, tankt das letzte Mal in Österreich oder Luxemburg voll, bevor es nach Deutschland zurückgeht.
Danke fürs Mitfahren! 🚐
Das war der Grand Road Trip 2016. Danke, dass du die Reise mit uns gefahren bist – ob hier im Blog oder drüben im Videoblog. Die ganze Reise in bewegten Bildern gibt's in unserer YouTube-Playlist:
👉 https://www.youtube.com/watch?v=Gk0PwjHX7Rk&list=PLp4qdORrGt4-IYH98Es3v-p_UU1k_QuLx