Zurückgelegte Strecke: Stadttag Paris (überwiegend zu Fuß & mit der Metro)
Start: Paris (Frankreich)
Ziel: Paris (Frankreich)
Heute steht der Bus still und wir bewegen uns – durch Paris. Es gibt Städte, die man in einem Tag „macht", und dann gibt es Paris, das sich in einem Tag höchstens andeuten lässt. Also machen wir keine Checkliste, sondern lassen uns treiben.
Der Eiffelturm ist Pflicht, klar – und egal wie oft man ihn auf Fotos gesehen hat, in echt trifft er einen trotzdem. Vom Trocadéro aus hat man den besten Blick, mit Platz zum Staunen.
Der Eiffelturm bei Nacht, vom Dach des Arc de Triomphe aus – GPS: 48.874 N, 2.295 E
Weiter über die Champs-Élysées zum Arc de Triomphe, vorbei am Louvre mit seiner Glaspyramide, rüber zur Île de la Cité mit Notre-Dame. Zwischendurch das, was Paris eigentlich ausmacht: in einem Café sitzen, Leute gucken, ein Baguette, und einfach da sein.
Auf der Île de la Cité – im Hintergrund die Conciergerie und die Turmspitze der Sainte-Chapelle – GPS: 48.858 N, 2.347 E
Wenn noch Luft ist, lohnt der kurze Sprung raus nach Versailles. Das Schloss und die Gärten sind eine andere Hausnummer – barocker Größenwahn in seiner schönsten Form. Nach so einem Tag ist man platt, aber auf die gute Art. Paris war der erste „Städte-Höhepunkt" der Reise, und die Latte liegt jetzt hoch.
Belohnung zum Abschluss: Sonnenuntergang vom Arc de Triomphe Richtung La Défense – GPS: 48.874 N, 2.295 E
Sightseeing & Tipps
Eiffelturm & Trocadéro. Der Klassiker – für das beste Foto morgens früh zum Trocadéro, bevor die Menschenmassen kommen. Wer hoch will, sollte Tickets vorab online buchen; die Schlangen vor Ort fressen sonst den halben Tag.
Louvre. Das größte Kunstmuseum der Welt. Man sieht es nicht an einem Tag, also lieber gezielt: Mona Lisa, Venus von Milo, die Nike von Samothrake – und dann raus, bevor die Füße streiken. Der Innenhof mit der Glaspyramide ist auch ohne Ticket ein Erlebnis.
Notre-Dame & Île de la Cité. Die gotische Kathedrale aus dem 12./13. Jahrhundert thront mitten auf der Seine-Insel im Herzen von Paris – innen wie außen ein Meisterwerk, das man einmal von innen gesehen haben muss. Rundherum die Île de la Cité, der historische Ursprung der Stadt.
Montmartre & Sacré-Cœur. Für alle, die das etwas weniger glatte Paris suchen: der Künstlerhügel im Norden mit der weißen Basilika, engen Gassen und Blick über die ganze Stadt.
Versailles. Rund 20 km südwestlich von Paris. Das Schloss von Ludwig XIV. mit dem Spiegelsaal und die gewaltigen Gärten (Eintritt in den Park oft frei, Schloss kostet). Mit dem eigenen Fahrzeug gut erreichbar, aber am Wochenende früh dran sein.
Praktisch: Paris fährt sich mit einem Bus/Wohnmobil grausam. Metro und die Beine sind hier die besten Freunde. Und Vorsicht mit Wertsachen an den touristischen Hotspots.
ℹ️ Was sich seit 2016 geändert hat
Als wir 2016 durch Paris zogen, stand Notre-Dame noch komplett. Am 15. April 2019 zerstörte ein Großbrand den Dachstuhl und den Vierungsturm. Nach über fünf Jahren Wiederaufbau wurde die Kathedrale am 7. Dezember 2024 feierlich wiedereröffnet und ist seitdem wieder für Besucher zugänglich.