Tag 21 – Nizza, Monaco und rüber nach Italien

· Road Trip, Frankreich, Monaco, Italien

Zurückgelegte Strecke: ca. 265 km
Start: Frankreich Raum Cannes / Antibes (Frankreich)
Ziele: Frankreich Nizza · Monaco Monaco → Italien Ligurien (Italien)


Der letzte volle Tag an der Côte d'Azur, und er hat es in sich. Erst Nizza, die heimliche Hauptstadt der Riviera, mit ihrer berühmten Promenade des Anglais, der Altstadt und dem kieseligen Strand unter tiefblauem Himmel. Dann das Sahnehäubchen: Monaco.

Der zweitkleinste Staat der Welt ist ein einziges Konzentrat aus Luxus. Wir kurven durch die Straßen, auf denen einmal im Jahr die Formel 1 fährt – durch den berühmten Tunnel, am Hafen vorbei, wo die Yachten größer sind als manches Haus, hoch zum Casino von Monte-Carlo und zum Fürstenpalast.

Belle-Époque-Pracht in Monte-Carlo Prunkvolle Belle-Époque-Architektur über der Straße in Monte-Carlo – GPS: 43.740 N, 7.430 E

Monaco: Altbau trifft Hochhaus Typisch Monaco: historische Fassaden direkt neben Wolkenkratzern – GPS: 43.748 N, 7.432 E

Selbst mit unserem Reisebus fühlt man sich hier kurz wie im Rennen. Monaco ist absurd, glitzernd und irgendwie muss man einmal durchgefahren sein.

Am Nachmittag heißt es dann Abschied von der Côte d'Azur: Wir überqueren die Grenze nach Italien und rollen nach Ligurien, Richtung Portofino. Ein neues Land, eine neue Küche, ein neuer Rhythmus. Und die letzten großen Höhepunkte der Reise liegen jetzt direkt vor uns.

Sightseeing & Tipps

Nizza – Promenade des Anglais & Vieux Nice. Die legendäre Uferpromenade ist Pflicht – flanieren mit Blick auf die Baie des Anges. Dahinter die Altstadt (Vieux Nice) mit engen Gassen, Märkten (Blumenmarkt Cours Saleya) und dem besten Eis der Region. Für den Panoramablick hoch auf den Colline du Château.

Monaco – Monte-Carlo. Das berühmte Casino (von außen ein Prachtbau, Eintritt mit Kleiderordnung), der Fürstenpalast mit Wachablösung um die Mittagszeit, das Ozeanografische Museum hoch über dem Meer und der Hafen Hercule mit den Mega-Yachten. Wer will, fährt die Formel-1-Strecke selbst ab – sie führt mitten durch die Stadt.

La Turbie & Trophée des Alpes. Oberhalb von Monaco liegt das römische Siegesdenkmal Trophée des Alpes mit einem der besten Ausblicke auf den Zwergstaat und die Küste.

Èze. Das mittelalterliche Adlerhorst-Dorf Èze klebt an einem Felsen hoch über dem Meer – enge Gassen, ein exotischer Garten ganz oben und ein Traumblick über die Riviera. Der schönste Zwischenstopp zwischen Nizza und Monaco.

Praktisch: Monaco ist ein eigener Staat, aber Teil des Schengen-Raums (kein Grenzstopp). Parken ist teuer – am besten in einem der Parkhäuser. Und Vorsicht in den engen Gassen und Tunneln mit einem großen Fahrzeug.

Video zur Etappe

Fotos: Nizza & Monaco

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