Zurückgelegte Strecke: ca. 545 km
Start: Escarilla / Pyrenäen (Spanien)
Ziel: Madrid (Spanien)
Von den grünen Pyrenäentälern in die glühende Mitte Spaniens – Tag 8 ist ein Kontrastprogramm auf Rädern. Wir lassen die Berge hinter uns und rollen über die weiten Hochebenen Aragóns und Kastiliens Richtung Madrid. Die Landschaft wird trockener, gelber, größer. Kilometer um Kilometer nichts als Weite, ab und zu eine Burg auf einem Hügel, viel Himmel.
Runter aus den Bergen: Die Straße schlängelt sich durch goldene Hochweiden,
die Wolken hängen noch auf dem Grat
Eine verlassene Steinhütte kurz unterhalb der Passhöhe – ab hier wird es nur
noch trockener
Rund 545 Kilometer später ändert sich alles wieder: Madrid. Nach den einsamen Bergen fühlt sich die spanische Hauptstadt an wie ein Sprung ins pralle Leben – über drei Millionen Menschen, breite Boulevards, Trubel bis tief in die Nacht. Wir kommen an, quartieren uns ein und tauchen ein in das, was Madrid so besonders macht: Die Stadt schläft nie so richtig. Während anderswo längst Licht aus ist, füllen sich hier die Plätze erst.
Ein reiner Ankommens- und Genießen-Abend – denn morgen wird's kindisch im besten Sinne: Wir gehen in den Freizeitpark.
Sightseeing & Tipps
Plaza Mayor & Puerta del Sol. Das historische Herz Madrids. Die Plaza Mayor ist ein geschlossener, arkadengesäumter Prachtplatz aus dem 17. Jahrhundert; die Puerta del Sol gilt als Kilometer null Spaniens – von hier werden alle Entfernungen im Land gemessen.
Königspalast (Palacio Real). Einer der größten Königspaläste Europas mit über 3.000 Räumen. Von außen schon gewaltig, innen prunkvoll – und die Gärten drumherum sind frei zugänglich.
Museumsmeile. Madrid ist eine Weltstadt der Kunst: Prado (Velázquez, Goya, alte Meister), Reina Sofía (Picassos „Guernica") und Thyssen-Bornemisza liegen dicht beieinander. Für Kunstfans ein Muss, am späten Nachmittag oft günstiger oder frei.
Parque del Retiro. Die grüne Lunge der Stadt – perfekt, um nach dem Sightseeing durchzuatmen, Boot zu fahren auf dem See oder einfach die Madrilenen beim Wochenend-Leben zu beobachten.
Tapas & Nachtleben. Abends durch die Viertel La Latina oder Malasaña ziehen, von Bar zu Bar, Tapas und Caña (kleines Bier). In Madrid beginnt das Abendessen selten vor 21 Uhr – einfach mitmachen.
Praktisch: Mit dem großen Fahrzeug am Stadtrand parken und mit der Metro rein – Madrids Innenstadt hat Umweltzonen und wenig Platz.