Manche Geschichten kann man sich nicht ausdenken. Vor einem Jahr, auf unserem großen Road Trip, haben wir in Lloret de Mar unsere Campingplatz-Nachbarn kennengelernt. Man versteht sich, man verspricht, in Kontakt zu bleiben – und irgendwann steht die Idee im Raum, sich auf einem Festival wiederzutreffen.
Dieses Jahr sollte es beim Parookaville klappen. Sollte. Denn eine Verabredung auf einem Festivalgelände scheitert schnell mal – bei uns unter anderem schlicht am Handyempfang. Kein Netz, keine Nachricht, kein Treffpunkt. Wir hatten das Wiedersehen eigentlich schon abgeschrieben.
Und dann passiert es doch: Mitten in einer Menge von 80.000 Menschen laufen wir uns einfach zufällig über den Weg! Was für ein verrückter Moment – da plant man wochenlang, es klappt nicht, und am Ende regelt es der Zufall von ganz allein. Man sieht sich eben wirklich immer dreimal im Leben.
Solche Begegnungen sind für uns das, was vom Reisen am längsten hängen bleibt: nicht die Kilometer, sondern die Menschen, die man unterwegs trifft – und offenbar auch wiedertrifft, wenn man es am wenigsten erwartet.